Eisenbahner Sportverein Dresden e.V. - Abteilung KANU - Drachenbootteam Froschcotta
18 | 05 | 2021

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Zuletzt paddle ich dann rechtwinklig zu den Wellen damit ich nicht noch nach 65 km reinkippe. Das macht die Strecke noch länger und das Kraut richtig fett. Das Ziel kommt viel zu langsam näher. Auf dem Bootssteg im strömenden Regen wird man erwartet und begrüßt. Ganz nach dem Motto“ Wir freuen uns über jeden der von der See zurück kommt“. Genau 9 Stunden habe ich mir geleistet um wieder mal meine Grenzen kennen zu lernen. Ende gut, alles gut?

Fazit

Der Wettkampf Hiddensee-Marathon wurde Leistungsgrenze (sollte es auch sein).

Für meine erste Teilnahme bin ich ganz gut weggekommen. Als Neuer habe ich Fehler gemacht und hatte trotzdem Glück. Andere mussten aufgeben. Also, ich bin schon zufrieden mit meiner Platzierung. Die 3 Liter aus dem Wassersack hatte ich schon nach 2/3 der Runde getrunken. Die Anzugsordnung und Ausrüstung hat funktioniert. Essen auch. Ich bin die Strecke durchgepaddelt, ohne auszusteigen. Nur am Nordkap, nach den großen Wellen hab ich mal das Paddel weggelegt um mich ein wenig zu erholen und auch ein paar Riegel zu essen. Während der Tortur habe ich mir oft gesagte, das ich so was nie wieder mache und dass ich heil froh sein werde, wenn ich hier gut raus komme. Nach dieser am eigenen Leib erlebten Risikoerkenntnis, werde ich die Zeit nutzen um die Kenterrolle sicher zu üben. Bei solchen Wellengang ist dies die einfachste Variante um im Boot zu bleiben.

Ich hatte keinen Muskelkater, aber die Knochen und Gelenke taten mir weh, sowie die Hände, die leicht „aufgeblasen“ waren.

Nachspann

Ein gutes fähiges Organisationsteam. Es gab ein gutes kleines Fest mit schöner Siegerehrung, schönen Preisen und Urkunden. Ein Massagezelt, Kaffee und Kuchen und Gegrilltes und natürlich Bier vom Fass.

Vielleicht doch noch einmal?